Weil die unbeugsamen Gallier tapfer um den Erhalt ihres Volkes gegen die Römischen Invasoren kämpfen, will ein Schreiberling von Welt.de Asterix verbieten lassen.

Ein kurzer Auszug aus den Ergüssen von den vom offenbar von Verfolgungswahn gepeinigten Schreiberlings:

 

 Trotzig verschanzen sich Asterix & Co. gegen jeden “zersetzenden” Zivilisationseinfluß von außen.

Starr hält die ethnisch homogene Dorfgemeinschaft an ihren archaischen Stammesstrukturen fest: “Wissenschaft” ist dort allein dem Druiden Miraculix vorbehalten, der seine magischen Köcheleien vor der Dorfgemeinschaft streng geheim hält.

Handel und Wandel sind auf den Verkauf meist schon unangenehm riechender Fische beschränkt, und als technologisches Spitzenprodukt hat die Stammesgemeinschaft den grob behauenen Hinkelstein zu bieten, von denen sich Obelix zwanghaft niemals trennt.

Klar, daß das Hohelied der antizivilisatorischen Trutzgemeinschaft auch eine aktuelle antiamerikanische Spitze hat. Das kleine gallische Dorf wirkt wie der diametrale Gegenentwurf zu der kosmopolitischen US-Metropole Entenhausen, wo frei laufende, individualisierte Enten mit Auto fahrenden Mäusen und dem Landleben entfremdeten Hühnern und Kühen in bunter ethnischer Vielfalt zusammenleben – vom nimmermüden Erfinder Daniel Düsentrieb auf den neuesten technologischen Stand gebracht und durch die von Dagobert Duck gesteuerte Geldherrschaft in Trab gehalten.

“Asterix” feiert hingegen das putzige Idyll der kleinen Einheit, die sich den Geißeln von Konsum und Fortschritt verweigert – und kam deshalb bei den Ökopax-Fundamentalisten der 70er- und 80er-Jahre bestens an.

 

Wie gesagt – Verfolgungswahn. Lohnt sich nicht, den gesamten Beitrag zu erhalten